
Long COVID-News
Wir recherchieren und veröffentlichen aktuelle, qualitätsgesicherte Informationen zum Stand der Forschung und zu Therapie- und Rehabilitationsmöglichkeiten beim Long COVID-Syndrom.
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Studie in Chemnitz untersucht tagesaktuelle Symptomschwankungen im Alltag von Post COVID-Betroffenen
Post COVID-Betroffene berichten häufig von stark schwankenden Symptomen und Belastungsgrenzen im Alltag. Die Studie „Zum Einfluss der bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz auf die habituelle körperliche Aktivität von Patient:innen mit Post-COVID“ der TU Chemnitz untersucht mittels einer Smartphone-App diese Symptomschwankungen im Alltag und welchen Einfluss biopsychosoziale Ressourcen sowie alltägliche körperliche Belastung darauf haben. Die Studie besteht aus 3 Messzeitpunkten im Abstand von 6 Monaten.
Interessierte wenden sich bitte sehr gern an Iris Poppele an der TU Chemnitz – über die E-Mail iris.poppele@hsw.tu-chemnitz.de oder telefonisch unter 0371 531-35130.
Chemnitz: Studie untersucht beruflichen Wiedereingliederungsprozess von Post COVID-Patient*innen im Gesundheitsdienst
Post COVID kann zu erheblichen Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit führen – mit negativen Auswirkungen auf den beruflichen Wiedereingliederungsprozess. Ziel des Forschungsprojektes „Analyse biopsychosozialer Determinanten innerhalb des Return-to-Work Prozesses von post-COVID Patientinnen und Patienten“ ist es, förderliche und hinderliche Faktoren für eine erfolgreiche Wiedereingliederung zu erfassen. Die Studie besteht aus 3 Messzeitpunkten im Abstand von 6 Monaten.
Aktuell werden verstärkt männliche Teilnehmer gesucht, die im Gesundheitsdienst arbeiten. Interessierte wenden sich bitte sehr gern an Iris Poppele an der TU Chemnitz – über die E-Mail iris.poppele@hsw.tu-chemnitz.de oder telefonisch unter 0371 531-35130.
Online-Umfrage zur Betroffenenperspektive von Kindern und Jugendlichen mit Post COVID
KidsCarePVS sucht junge Menschen bis 20 Jahre, bei denen eine postvirale Erkrankung ärztlich diagnostiziert wurde. Ausgangspunkt ist die Vermutung, dass sich ihre Erfahrungen mit der Erkrankung und der Behandlung von denen erwachsener Patient*innen unterscheiden. Im Kern stehen die Fragen, welche Symptome den Alltag beeinträchtigen, welche Angebote Betroffene nutzen, was hilft und was fehlt. Die Umfrage dauert ca. 45 bis 60 Minuten und kann online ausgefüllt werden. Nach sechs, zwölf und 18 Monaten gibt es weitere Fragebögen. Mehr Infos und die Möglichkeit der Teilnahme finden Sie hier: https://mcfc.mri.tum.de/de/ueber-uns/pressemitteilungen/aufruf-zur-teilnahme-einer-umfrage-zur-betroffenenperspektive
Berliner Charité sucht Proband*innen mit Fatigue-Symptomen für naturheilkundliche Therapie im Online-Format
Kann eine online durchgeführte naturheilkundliche Therapie die körperliche Belastbarkeit von Post COVID-Betroffenen steigern? Darum geht es in einer Studie an der Charité Berlin. Gesucht werden Teilnehmer*innen mit chronischer Erschöpfung und anderen Symptomen, die nachweislich nach einer COVID-19-Infektion aufgetreten sind. Untersucht werden die Effekte einer zehnwöchigen Online-Intervention, in der naturheilkundliche Verfahren zur Anwendung zu Hause vermittelt werden. Dem schließt sich ein Beobachtungszeitraum von 50 Wochen an. Mehr Informationen und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme gibt es hier: https://www.charite.de/fileadmin/user_upload/portal/forschung
Online-Befragung zum Post-COVID-Syndrom
Das Projekt „National Post-COVID Dataset – NAPCODE“ lädt Patient*innen, Angehörige, Forscher*innnen und Mediziner*innen ein, ihre Perspektive auf das Post COVID-Syndrom zu vermitteln. Ziel des Projektes ist, einen Datensatz aufzubauen, um das Post COVID-Syndrom zukünftig weiter erforschen zu können. Dazu werden Einschätzungen zu folgenden beispielhaften Fragen erhoben: „Welche Symptome und Einschränkungen sind relevant?“, „Wie wichtig sind Laborwerte und Impfungen?“ oder „Welche Faktoren sollen künftig stärker erforscht werden?“.
Die Teilnahme an der anonymen Umfrage ist bis 31.12.2025 unter https://survey.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/NAPCODE möglich.
Post COVID-Studie in Oldenburg zu neurokognitiven Symptomverläufe im täglichen Leben (COVISION)
Untersucht wird, wie sich verschiedene Symptome über den Tages- und Wochenverlauf bei Menschen mit Post COVID-Syndrom verändern. Ein besonderes Augenmerk wird auf kognitive Symptome (z.B. Verschlechterung des Gedächtnisses oder der Aufmerksamkeit) sowie Fatigue gelegt. Die Patient*innen erwarten 3 Videotelefonate mit Erklärungen und Testungen (je ca. 30 Minuten), kurze Fragebögen und kognitive Tests via Smartphone (je ca. 10 min, 2 x täglich, 14 Tage) sowie 2 Online-Fragebögen (ca. 30 min). Teilnehmende erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro. Interessierte melden sich über covision@uol.de oder telefonisch montags 16:30 – 17:00 Uhr oder freitags 10:00 – 10:30 Uhr an unter 0441 798 5125.
Mehr unter uol.de/cofoni-covision.
Projekt AmRe-LoCO – Digital unterstützte ambulant-medizinische Rehabilitation beim Long COVID-Syndrom im Lahn-Dill-Kreis (Hessen)
In der randomisiert kontrollierten Interventionsstudie werden zwei Gruppen von Patient*innen untersucht. Die Interventionsgruppe erhält ein digital unterstütztes, hybrides Versorgungskonzept bestehend aus ambulanten Leistungen regionaler Kooperationspartner. Dazu zählen Rehabilitationssport, Psycho- und Ergotherapie, Selbsthilfe sowie ein Zugang zur Telemedizin-App. Die Kontrollgruppe wird im Rahmen der ambulanten Regelversorgung betreut. Da es sich um eine regionale Studie des mittelhessischen Lahn-Dill-Kreises handelt, werden Interessierte gebeten, vorab die Einschlusskriterien auf der AmRe-LoCO Homepage prüfen.
Mehr unter https://www.amreloco.de/.
„SLEEP-NEURO-PATH“-Studie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel sucht ME/CFS-Betroffene
Ziel der Studie ist es, postinfektiöses ME/CFS besser zu verstehen, um neue diagnostische und therapeutische Ansätze zu finden. Besonderes Augenmerk liegt auf den biologischen Mechanismen hinter den Schlafveränderungen bei ME/CFS. Geplant sind zwei Nächte in einem Schlaflabor mit einem ärztlichen Gespräch und einer körperlicher Untersuchung. Nach einem Jahr wird bei den Betroffenen der gleiche Untersuchungsgang noch einmal wiederholt. Für die Teilnahme wird eine Aufwandsentschädigung von 180 EURO pro Untersuchungsgang ausgezahlt. Bedingung ist das Vorliegen der Diagnose ME/CFS in Folge einer Infektionserkrankung (COVID-19 oder andere). Interessierte wenden sich per E-Mail an Dr. Anjuli Ahlf-Scheffler unter anjuli.ahlf-scheffler@uksh.de. Ab 01.12.2025 bitte Kontaktanfragen an saralena.weinhold@uksh.de oder julia.lechinger@uksh.de senden.
Studie zu Ausdauertraining bei Post COVID in Magdeburg
Das Universitätsklinikum Magdeburg erforscht den Nutzen von Ausdauertraining für Post COVID-Betroffene, um Therapien zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern. Untersucht wird, ob regelmäßiges Ausdauertraining diese verbessern und Erschöpfung reduzieren kann – und welche Art von Training am effektivsten ist. Über drei Monate sollen die Teilnehmenden eigenständig ein vorgegebenes Training durchführen und es in einem Trainingstagebuch dokumentieren. Interessierte kontaktieren die Ambulanz für Sportmedizin und Prävention an der Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie Magdeburg unter praeventionsambulanz@med.ovgu.de.
Studie in Chemnitz zum beruflichen Wiedereingliederungsprozess von Post COVID-Patient*innen, die im Gesundheitsdienst tätig sind
Post COVID kann zu teils erheblichen Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit führen – mit negativen Auswirkungen auf den beruflichen Wiedereingliederungsprozess (RTW). Ziel des Forschungsprojektes ist es, zu verstehen, wie dieser RTW-Prozess verläuft und welche Faktoren diesen Prozess beeinflussen. Dazu sollen 123 betroffene Arbeitnehmer*innen in Gesundheitsberufen mit Pflege- und Versorgungsverantwortung untersucht werden. In der Studie werden Daten zum Krankheitsverlauf, zu Schutz- und Risikofaktoren sowie zur Arbeitsfähigkeit erhoben. Interessierte wenden sich an Iris Poppele an der TU Chemnitz über die E-Mail iris.poppele@hsw.tu-chemnitz.de oder telefonisch unter 0371 531-35130.