
Long COVID-News
Wir recherchieren und veröffentlichen aktuelle, qualitätsgesicherte Informationen zum Stand der Forschung und zu Therapie- und Rehabilitationsmöglichkeiten beim Long COVID-Syndrom.
Filter nach News-Kategorien
Bitte wählen Sie die entsprechende Kategorie aus
Studie in Erlangen untersucht Ursachen und Diagnosemöglichkeiten postinfektiöser Erschöpfungssyndrome bei Kindern und Jugendlichen
Die PRISMS-Studie (Pediatric Research on Immune Signatures in ME/CFS & Post COVID/-VAC Patients) der Kinder- und Jugendklinik des Uniklinikums Erlangen erforscht Ursachen und Diagnostikmöglichkeiten bei postinfektiösen Erschöpfungssyndromen. Im Fokus stehen Störungen der Mikrozirkulation und schädigende Antikörper, die möglicherweise die Erkrankung beeinflussen. Zur Studie gehört eine umfassende Diagnostik mit Blutentnahmen, körperlichen Untersuchungen sowie nicht-invasiven Augenuntersuchungen. Die Teilnahme ist für leicht bis moderat Betroffene an einem Tag möglich, für schwerer Betroffene kann die Untersuchung auf bis zu drei Tage verteilt werden. Ziel der Studie ist die Entwicklung eines klinischen und diagnostischen Testpakets, das durch objektivierbare Kriterien die Diagnose fassbarer und sichtbarer macht.
Interessierte melden sich mit dem Stichwort „PRISMS“ unter recover.au@uk-erlangen.de
EMOPROM-Projekt sucht Teilnehmer*innen für Online-Befragung
EMOPROM ist eine Langzeitstudie, die von vier Universitätskliniken durchgeführt wird. Ziel ist es, Diagnostik und symptomatische Behandlung von Post-COVID-Betroffenen zu verbessern. Ein Teilprojekt untersucht nun in einer Befragung, wie sich die Symptome über den Zeitraum von 18 Monaten entwickeln und wie sie die Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und körperliche und psychische Gesundheit beeinflussen. Außerdem werden Erfahrungen in Diagnostik und Behandlung abgefragt. Die Befragungen werden online zu vier Messzeitpunkten durchgeführt.
Kontakt über Stephan Frisch oder Sandra Hillebrecht (emoprom.psychosomatik@uniklinik-ulm.de)
Mehr Informationen:
https://www.psychosomatik.uk-erlangen.de/forschung/forschungsprojekte/emoprom/emoprom-studieninformationen/#c104814
Online-Umfrage zur sexuellen Funktion und Zufriedenheit bei Menschen mit Long COVID
Der Long-COVID-Versorgungsdienst des Centre Hospitalier Neuropsychiatrique (CHNP) in Luxemburg führt eine Online-Umfrage zur sexuellen Funktion und Zufriedenheit von Menschen mit Long COVID durch. Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen von Long COVID auf die sexuelle Gesundheit besser zu verstehen und damit zur wissenschaftlichen Erkenntnis beizutragen sowie die Entwicklung zukünftiger Unterstützungsangebote und gesundheitlicher Interventionen zu fördern. Die Teilnahme erfolgt anonym und online. Die Umfrage ist in fünf Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch.
Zur Umfrage: https://form.dragnsurvey.com/survey/r/28674bbb
TRIBAL-Studie sucht Teilnehmer*innen für trainingsbasierte Long-COVID-Therapie
Die TRIBAL-Studie (individualisert-trainingsbasierte Behandlung von Long-COVID) des S.P.O.R.T. Instituts entwickelt in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln ein individuelles, stufenspezifisches Trainingsprogramm, um Fatigue, Wohlbefinden und Lebensqualität von Long COVID-Betroffenen zu verbessern. Ziel ist es, durch ein personalisiertes Trainingskonzept die Symptome zu reduzieren und die Rückkehr in den Alltag zu erleichtern. Erste Ergebnisse zeigen bereits eine signifikante Verbesserung des Allgemeinzustands der Teilnehmenden. Die Therapie kann direkt am S.P.O.R.T. Institut in Overath (nahe Köln) oder bei zertifizierten Partner-Praxen in ganz Deutschland begonnen werden.
Mehr Infos: https://www.sportinstitut.net/haeufige-fragen/tribal-long-covid-therapie
Interessierte wenden sich an info@sportinstitut.net oder telefonisch an 02204 – 50 89 740
Umfrage zu Klima und Gesundheit
An unserer Umfrage „Wie das Klima Ihre Gesundheit beeinflusst“ haben über 1.500 Personen teilgenommen. Dafür möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken! Durch diese Unterstützung konnten wir viele wertvolle Einblicke in die Erfahrungen und Bedürfnisse von Menschen im Zusammenhang mit Klima, Gesundheit und digitalen Angeboten gewinnen. Beispielsweise trifft die klimabedingte Gesundheitsbelastung alle Altersgruppen gleichmäßig, wobei wechselhaftes Wetter und Hitze am stärksten wirken. Erste Anlaufstelle für Informationen ist das Internet – hier informieren sich über 60% der von Klima Belasteten wöchentlich oder täglich.
Bei Interesse ist eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse über diesen Link einsehbar: https://new-media-projects.de/clife-ergebnisse/ (Passwort: Clife2026).
Studie in Chemnitz untersucht tagesaktuelle Symptomschwankungen im Alltag von Post COVID-Betroffenen
Post COVID-Betroffene berichten häufig von stark schwankenden Symptomen und Belastungsgrenzen im Alltag. Die Studie „Zum Einfluss der bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz auf die habituelle körperliche Aktivität von Patient:innen mit Post-COVID“ der TU Chemnitz untersucht mittels einer Smartphone-App diese Symptomschwankungen im Alltag und welchen Einfluss biopsychosoziale Ressourcen sowie alltägliche körperliche Belastung darauf haben. Die Studie besteht aus 3 Messzeitpunkten im Abstand von 6 Monaten.
Interessierte wenden sich bitte sehr gern an Iris Poppele an der TU Chemnitz – über die E-Mail iris.poppele@hsw.tu-chemnitz.de oder telefonisch unter 0371 531-35130.
Chemnitz: Studie untersucht beruflichen Wiedereingliederungsprozess von Post COVID-Patient*innen im Gesundheitsdienst
Post COVID kann zu erheblichen Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit führen – mit negativen Auswirkungen auf den beruflichen Wiedereingliederungsprozess. Ziel des Forschungsprojektes „Analyse biopsychosozialer Determinanten innerhalb des Return-to-Work Prozesses von post-COVID Patientinnen und Patienten“ ist es, förderliche und hinderliche Faktoren für eine erfolgreiche Wiedereingliederung zu erfassen. Die Studie besteht aus 3 Messzeitpunkten im Abstand von 6 Monaten.
Aktuell werden verstärkt männliche Teilnehmer gesucht, die im Gesundheitsdienst arbeiten. Interessierte wenden sich bitte sehr gern an Iris Poppele an der TU Chemnitz – über die E-Mail iris.poppele@hsw.tu-chemnitz.de oder telefonisch unter 0371 531-35130.
Online-Umfrage zur Betroffenenperspektive von Kindern und Jugendlichen mit Post COVID
KidsCarePVS sucht junge Menschen bis 20 Jahre, bei denen eine postvirale Erkrankung ärztlich diagnostiziert wurde. Ausgangspunkt ist die Vermutung, dass sich ihre Erfahrungen mit der Erkrankung und der Behandlung von denen erwachsener Patient*innen unterscheiden. Im Kern stehen die Fragen, welche Symptome den Alltag beeinträchtigen, welche Angebote Betroffene nutzen, was hilft und was fehlt. Die Umfrage dauert ca. 45 bis 60 Minuten und kann online ausgefüllt werden. Nach sechs, zwölf und 18 Monaten gibt es weitere Fragebögen. Mehr Infos und die Möglichkeit der Teilnahme finden Sie hier: https://mcfc.mri.tum.de/de/ueber-uns/pressemitteilungen/aufruf-zur-teilnahme-einer-umfrage-zur-betroffenenperspektive
Online-Befragung zum Post-COVID-Syndrom
Das Projekt „National Post-COVID Dataset – NAPCODE“ lädt Patient*innen, Angehörige, Forscher*innnen und Mediziner*innen ein, ihre Perspektive auf das Post COVID-Syndrom zu vermitteln. Ziel des Projektes ist, einen Datensatz aufzubauen, um das Post COVID-Syndrom zukünftig weiter erforschen zu können. Dazu werden Einschätzungen zu folgenden beispielhaften Fragen erhoben: „Welche Symptome und Einschränkungen sind relevant?“, „Wie wichtig sind Laborwerte und Impfungen?“ oder „Welche Faktoren sollen künftig stärker erforscht werden?“.
Die Teilnahme an der anonymen Umfrage ist bis 31.12.2025 unter https://survey.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/NAPCODE möglich.
Post COVID-Studie in Oldenburg zu neurokognitiven Symptomverläufe im täglichen Leben (COVISION)
Untersucht wird, wie sich verschiedene Symptome über den Tages- und Wochenverlauf bei Menschen mit Post COVID-Syndrom verändern. Ein besonderes Augenmerk wird auf kognitive Symptome (z.B. Verschlechterung des Gedächtnisses oder der Aufmerksamkeit) sowie Fatigue gelegt. Die Patient*innen erwarten 3 Videotelefonate mit Erklärungen und Testungen (je ca. 30 Minuten), kurze Fragebögen und kognitive Tests via Smartphone (je ca. 10 min, 2 x täglich, 14 Tage) sowie 2 Online-Fragebögen (ca. 30 min). Teilnehmende erhalten dafür eine Aufwandsentschädigung von 100 Euro. Interessierte melden sich über covision@uol.de oder telefonisch montags 16:30 – 17:00 Uhr oder freitags 10:00 – 10:30 Uhr an unter 0441 798 5125.
Mehr unter uol.de/cofoni-covision.