
Long COVID-News
Wir recherchieren und veröffentlichen aktuelle, qualitätsgesicherte Informationen zum Stand der Forschung und zu Therapie- und Rehabilitationsmöglichkeiten beim Long COVID-Syndrom.
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Mit der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen hat die Bundesregierung Anfang 2026 ein auf zehn Jahre angelegtes Forschungsprogramm gestartet. Insgesamt sollen 500 Millionen Euro in die Erforschung postinfektiöser Erkrankungen investiert werden.
weiterlesenPandemieaufarbeitung: Was sollte beim nächsten Mal besser laufen?
Wie hat Deutschland die Corona-Pandemie bewältigt und was lässt sich daraus für zukünftige Gesundheitskrisen lernen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Enquetekommission des Deutschen Bundestages, die ihre Arbeit vor rund einem Jahr aufgenommen hat. Ein Beitrag im Deutschen Ärzteblatt fasst das Zwischenfazit mehrere Kommissionsmitglieder zusammen und beleuchtet, welche Fragen die Aufarbeitung begleiten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der Rückblick auf politische Entscheidungen und Maßnahmen, sondern auch die Frage, wie Deutschland künftig besser auf eine Pandemie vorbereitet sein kann. Die Kommission soll bis Sommer 2027 einen Abschlussbericht mit Handlungsempfehlungen vorlegen.
Zum Artikel: Ärzteblatt: Pandemieaufarbeitung: Nächstes Mal besser reagieren (https://www.aerzteblatt.de/archiv/pandemieaufarbeitung-naechstes-mal-besser-reagieren-9a31262f-cb1f-49ae-9bb5-65fced8f6c19)
DGPPN und DGPM haben ein gemeinsames Positionspapier zum Post COVID-Syndrom veröffentlicht. Darin wenden sie sich gegen eine Bagatellisierung der Erkrankung und fordern einen interdisziplinären Ansatz in Diagnose, Behandlung und Forschung.
weiterlesenBundesgesundheitsministerin Warken will Long-COVID-Betreuung für Jugendliche ausweiten
Nicht nur Erwachsene sind von Long COVID betroffen: Auch Kinder und Jugendliche leiden noch lange nach einer COVID-Infektion unter Beschwerden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will nun die Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Long COVID ausbauen. Dafür soll ein breites Netz entstehen, das junge Menschen deutschlandweit versorgt. Schon jetzt gibt es das bundesweite Projekt „Pednet-LC“, in dem 65 Kliniken und Forschungsinstitute zusammen an der Verbesserung der Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen arbeiten. Zentraler Bestandteil sind 20 interdisziplinär arbeitende Forschungszentren. Bis Ende 2028 fördert das Bundesgesundheitsministerium das Projekt mit rund 41 Millionen Euro.
Zum Artikel: https://www.aerzteblatt.de/news/warken-will-long-covid-betreuung-fur-jugendliche-ausweiten
Brandenburger Landtag fordert, Netzwerkstrukturen für Diagnostik und Behandlung von Long COVID fortzusetzen
Darüber hinaus wurde die Landesregierung aufgefordert, Informationsangebote für Menschen auszubauen, die an den Folgen einer COVID-19-Impfung leiden. Dabei wurde explizit auf das DiReNa-Netzwerk hingewiesen. Dies ist Zusammenschluss von Partnern aus der medizinischen Diagnostik, Rehabilitation und nachsorgenden Einrichtungen mit Expertise in der Behandlung der COVID-19-Erkrankung. Auch eine weitere Unterstützung von Forschungsprojekten zum Post-Vac-Syndrom soll geprüft werden.
Neue Forschungsvorhaben zu Long COVID bis 2028 gesichert
Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wurden für den bis 2028 laufenden Förderschwerpunkt zur versorgungsnahen Forschung verschiedene Projekte mit einem Gesamtvolumen von 73 Mio. Euro bewilligt. In einem wettbewerblichen Verfahren wurden 30 Projekte zur Förderung ausgewählt. Diese gliedern sich in mehrere Module: integrierte bzw. koordinierte Versorgung, Innovationen in der Versorgung sowie Erforschung der Versorgungslage und des Krankheitsgeschehens.
Anlässlich des 3. Runden Tisches Long COVID berichtete der Bundesgesundheitsminister, dass bis 2028 81 Millionen Euro für die Versorgungsforschung und Vernetzung von Best-Practice-Modellen bereitstehen. Zusätzlich soll die Versorgung von Kindern mit Long COVID mit weiteren 52 Millionen Euro unterstützt werden.
weiterlesenVorbereitend für ein „virtuelles Post-COVID-Institut“ sollen Expertise, Daten und Ressourcen digital gesteuert werden. Ziel des hessischen Ministeriums sei es, die Versorgung von Betroffenen weiter zu verbessern. Gleichzeitig sollen über die Koordinierungsstelle die Informationsweitergabe und der Austausch unter allen verbessert werden, die in die Betreuung von Long-COVID-Patient*innen involviert sind, wie Allgemeinmediziner, Fachärzte, Psychologen und Reha-Mediziner. Dazu investiert das Bundesland Hessen in diesem Jahr zunächst 145.000 Euro. Das Projekt ist auf drei Jahre ausgerichtet.
zum ArtikelAm 15. März 2024 debattierte der Bundestag über die Förderung der Grundlagenforschung zu Long COVID, zum Post-Vac-Syndrom sowie Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronischem Fatigue-Syndrom (ME/CFS). Erfahren wollten die Abgeordneten der Unionsfraktion in einer Anfrage unter anderem, wie viele Mittel dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in den Jahren 2024 und 2025 zur Bewilligung neuer Projekte für die Forschung zur Verfügung stehen. Auch interessierte sie, wie viele Betroffene nach Kenntnis der Bundesregierung aktuell unter den Folgen einer Coronaerkrankung oder Coronaimpfung leiden.
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Erstfassung der Long COVID-Richtlinie beschlossen. Mit dieser Richtlinie wird nun erstmalig und fristgerecht die so dringend erforderliche ärztliche Versorgung sowohl für Betroffene mit Verdacht als auch mit einer festgestellten Long /Post COVID-Erkrankung geregelt. Zudem hat die Patientenvertretung – an der auch die Long COVID-Vernetzungsstelle beteiligt ist – in […]
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