Forschung

Gerinnungsstörungen nach Impfung liegt an fehlgeleitetem Immunsystem

In seltenen Fällen kann eine vektorbasierte COVID-19-Impfung zu Gerinnungsstörungen führen, der sogenannten vakzin-induzierten Immunthrombozytopenie und Thrombose, kurz VITT. Ein internationales Team um Jing Jing Wang von der Flinders University in Adelaide, Australien, hat nun herausgefunden, dass ein fehlgeleitetes Immunsystem für die Entstehung einer VITT verantwortlich ist. Eine VITT kann entstehen, wenn Menschen wiederholt Adenoviren ausgesetzt sind – durch Impfung oder Infektion. Allerdings entstehe diese nur bei Menschen, die eine spezifische, vererbbare Version eines bestimmten Antikörpergens tragen. Die Ergebnisse könnten helfen, sicherere Adenovirusvektor-basierte Impfstoffe zu entwickeln.

Zum Artikel: https://www.aerzteblatt.de/news/mechanismus-hinter-vitt-nach-coronaimpfung-aufgezeigt

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