Fünf Long COVID-Forschungsprojekte auf Digital Health Messe DMEA
Auf der Messe für Digital Health DMEA wurden fünf Forschungsprojekte vorgestellt, die die Versorgung von Patient*innen mit Long COVID und ME/CFS verbessern sollen. Die Projekte befassen sich mit digitalen Anwendungen in der medizinischen Versorgung. Dazu gehören Wearables, aber auch Datenanalyse-Tools, die gesammelte Daten nutzbar machen, um daraus Erkenntnisse abzuleiten.
U-WaTCH will mit Wearables physiologische Daten von Menschen mit Post-exertioneller Malaise (PEM) sammeln. PROGRESS verwendet Wearables, um Patient*innen in vier Cluster einzuteilen und so Pathomechanismen und Kausalzusammenhänge zwischen Symptomen besser zu verstehen. VALIDATE entwickelt eine telemedizinische Plattform, die Patient*innen eine Ersteinschätzung und Zugang zu einem interdisziplinären Board von Expert*innen ermöglicht. SynoSys analysiert 500.000 Datensätze aus einem Corona-Datenspende-Projekt und sucht nach Verhaltensmustern, Risikofaktoren und Genesungstrends. Detect ME/CFS baut ein “Clinical Decision Support System”, das mit Daten der Charité Berlin und der TU München sowie mit Literaturerkenntnissen gefüllt wird und die Diagnostik verbessern soll.
Diese und weitere Projekte werden vom Bundesgesundheitsministerium mit 80 Millionen Euro gefördert.
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