Bayern richtet „Zentrum für präventive Infektionsmedizin“ ein
Mitte Mai 2026 hat das Bayerische Wissenschaftsministerium die Eröffnung des „Bayerischen Zentrums für präventive Infektionsmedizin“ (BZI) bekannt gegeben. Das Zentrum soll die Infektionsforschung der sechs Unikliniken verbinden und den Freistaat zu einer europäischen Modellregion für moderne Infektionsprävention machen. Forschende sollen Lehren aus der COVID-Pandemie ziehen, aktuelle Erreger beobachten, erfassen und einordnen und auch an Impfstoffen forschen. In einem ersten Sonderprojekt soll auch ein bayernweit harmonisiertes Register zu Long COVID entstehen, in dem Daten und Proben zu Krankheitsverlauf und Versorgung Betroffenener erfasst werden. So sollen in Zukunft eine bessere Diagnostik und Therapiestudien möglich werden. Modellhaft soll das Register auch für andere Folgeerkrankungen nach einer Infektion genutzt werden.
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