Wenn diese E-Mail nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier.

April 2026

Sehr geehrter Herr Max Mustermann,

in der ersten Ausgabe der Long COVID-News im Jahr 2026 geht es wieder einmal um neue Entwicklungen in der Forschung und Versorgung rund um Long COVID.

Ende Januar hat die Politik ein wichtiges Zeichen gesetzt: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat die „Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“ ausgerufen. Über die kommenden zehn Jahre hinweg sollen 500 Millionen Euro in die Erforschung von Long COVID und ähnlichen Erkrankungen fließen.

Schon jetzt gibt es auf internationaler Ebene immer wieder neue Erkenntnisse zu den Ursachen von Long COVID – etwa zu der Rolle, die dauerhafte Entzündungen, winzige Blutgerinnsel und ein fehlgeleitetes Immunsystem bei der Entstehung spielen können.

Aber auch die Wirkung von Rehabilitation ist wiederholt Thema von Untersuchungen. Eine Übersichtsstudie hat etwa ergeben, dass flexible und an die Bedürfnisse einzelner Patient*innen angepasste Reha-Maßnahmen die besten Erfolge zeigen – ganz im Gegensatz zu starren Konzepten.

Neben Ursachenforschung, der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten und dem Ausloten rechtlicher Rahmenbedingungen rücken auch immer wieder Kinder und Jugendliche ins Interesse von Forschung und Politik. Auch unter ihnen gibt es viele Betroffene. Forschungszentren sollen daher weiterhin mit Fördermitteln unterstützt werden.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Beste Grüße

Ihr Team der Long COVID Vernetzungsstelle


Leiten Sie diesen Newsletter gern auch an interessierte Personen aus der Long COVID-Versorgung oder aus Selbsthilfegruppen weiter!